Fliederhof (St. Magdalena)

Reifetests des Versuchszentrums Laimburg

Mit Mitte August beginnen wir heuer am Versuchszentrum Laimburg wieder den traditionellen Reifetest, um eine Hilfe bei der richtigen Wahl des Lesetermins zu geben. Die Probenahme erfolgt wöchentlich mitderherkömmlichen 300-Beeren-Methode.“

http://www.laimburg.it/de/dienstleistungen/reifetest-trauben.asp

Witterung im Jahr 2020

Die Witterung im Jahre 2020 (Meteorologische Station Laimburg)
Ines Ebner, Martin Thalheimer, Versuchszentrum Laimburg

Jänner: kaum Niederschläge
Das neue Jahr begann sehr sonnig und mit milden Temperaturen, allerdings fehlten die Niederschläge fast zur Gänze. Häufig strahlte die Sonne vom wolkenlosen Himmel, sodass die Sonnenscheindauer am Monatsende mit der beträchtlichen Summe von 142 Stunden das langjährige Mittel von 90 Stunden um ein Weites überragte. Auch die Tagestemperaturen verliefen insgesamt auf einem überdurchschnittlichen Niveau. Die mittlere Tageshöchsttemperatur erreichte mit 8,1 °C einen Wert, der den langjährigen Bezugswert von 6,5 °C deutlich übertraf. Die Nachttemperaturen sanken hingegen fast täglich in den negativen Bereich, ohne jedoch extreme Tiefstwerte zu erreichen. Die Durchschnittstemperatur des Monats verblieb schließlich mit 0,5 °C nur geringfügig über dem langjährigen Mittel.
Das Einzige, was dieser schöne Witterungsverlauf nicht zu bieten hatte, waren Niederschläge. An einem einzigen Regentag fiel nämlich die kaum nennenswerte Niederschlagsmenge von nur 0,9 mm.

Februar: mild und trocken
Der bisher wenig winterliche Witterungsverlauf mit strahlendem Sonnenschein, milden Temperaturen und sehr geringen Niederschlägen setzte sich auch noch den ganzen Februar weiter fort.
Nach einem noch durchschnittlich kühlem Monatsbeginn in der ersten Dekade verlief der restliche Monat meist sonnig, mit schon fast frühlingshaften Tageshöchsttemperaturen weit über der 10° C- Marke. Mit 144 zählte auch der Februar, wie bereits der Jänner, deutlich mehr Sonnenstunden als für diese Jahreszeit üblich, durchschnittlich werden in diesem Monat nämlich 115 Sonnenstunden verzeichnet. Mit 20 Frosttagen lag die Anzahl der Tage mit negativen Mindesttemperaturen genau im langjährigen Schnitt, allerdings sanken die Werte meist nur mäßig unter den Gefrierpunkt. Der absolute Mindestwert des Monats betrug bescheidene -5 °C.
Die Durchschnittstemperatur lag zu Monatesende mit 5,3 °C deutlich über dem langjährigen Schnitt, welcher bei 3,3 °C liegt. Auch die Bodentemperaturen verliefen auf einem deutlich überdurchschnittlichen Niveau, so wurden als Monatsdurchschnittswerte in 20 cm Tiefe 3,5 °C und in 50 cm 4 °C gemessen, während das langjährige Mittel hierfür bei 1,8 °C bzw. 2,5 °C liegt. Niederschläge fielen in diesem Februar nur im Norden des Landes, während im Süden Südtirols die Niederschläge weiterhin fast völlig ausblieben. An nur 2 Tagen wurden an der Wetterstation Laimburg insgesamt gerade einmal 0,4 mm verzeichnet, während der langjährige Bezugswert bei 32,6 mm liegt.

Fazit vom Winter 2019/20: Alle drei Wintermonate verliefen überdurchschnittlich warm, vor allem ab Mitte Februar ließen die milden Tageshöchsttemperaturen erste Frühlingsgefühle aufkommen.
Nach recht ergiebigen Niederschlägen im Dezember blieben diese im Jänner und Februar fast völlig aus.

März: erste ergiebige Niederschläge
Mit Monatswechsel wurde die seit Dezember anhaltende Trockenperiode endlich unterbrochen. Mit einem erneuten Wintereinbruch kam es zu den ersten ergiebigen Niederschlagsereignissen in diesem Jahr, mit Schneefällen bis in die Tallagen. Nach der ersten sehr niederschlagsreichen Woche kam es dann erst zu Monatsende wieder zu nennenswertem Regen.
Zu Monatsende erreichte die Niederschlagssumme mit 82 mm fast das Doppelte des für diesen Monat üblichen Werts (44,2 mm), wobei mehr als die Hälfte in der ersten Monatsdekade fiel.
Der Temperaturverlauf entsprach weitgehend der Jahreszeit und erreichte mit 8,3 °C einen Mittelwert, der leicht unter dem langjährigen Bezugswert von 8,7 °C lag. Bis Monatsende wurden 5 Frosttage (Tage mit negativen Mindesttemperaturen) registriert, allerdings sank die Quecksilbersäule nur geringfügig unter die Null-Grad-Grenze und erreichte als absoluten Tiefstwert -1,8 °C.

April: sonnig, warm und trocken
Ein sonniger und warmer April stand in diesem Jahr ins Haus. Mit 14,3 °C Durchschnittstemperatur lag diese deutlich über dem langjährigen Schnitt von 12,6 °C. Vor allem die ersten beiden Dekaden waren von strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen geprägt, sowohl die Sonnenscheinstunden (232,8 h) wie auch die Globalstrahlung (57626 J/cm2) überragten deutlich die Bezugswerte von 180,2 h bzw. 48358 J/cm2. Entsprechend hoch waren auch die Monatsdurchschnittswerte der Bodentemperaturen, welche mit 13,4 °C in 20 cm und 12,6 °C in 50 cm Tiefe deutlich höher lagen als üblich (12,1 °C in 20 cm und 10,9 °C in 50 cm).
Bereits am 9. April wurde der erste Sommertag (Tag mit Maximaltemperaturen über 25 °C) des Jahres registriert, es folgten bis Monatsende weitere sieben. Damit lag auch diese Zahl deutlich über dem Durchschnittwert von 2 Sommertagen im Monat April.
Erst zu Monatsende zeigte sich der Himmel wieder öfters bewölkt und es kam in Folge auch zu vereinzelten Regenschauern, allerdings erreichte die Niederschlagssumme bis Monatsende mit 31 mm nur etwas mehr als die Hälfte der sonst üblichen Menge (58,4 mm).

Mai: frühsommerlich warm
Der Wonnemonat Mai machte heuer seinem Namen alle Ehre und bot mit einer großen Anzahl an sonnigen und angenehm warmen Tagen bereits einen ersten Vorgeschmack auf den bevorstehenden Sommer. Die Monatsdurchschnittstemperatur von 17,8 °C lag genau um 1 °C höher als der langjährige Schnitt, welcher bei 16,8 °C liegt. An insgesamt 18 Tagen erreichten die Tagesmaximaltemperaturen in diesem Monat die 25 °C - Marke, damit lag auch dieser Wert deutlich über dem Durchschnittswert, welcher hierfür bei 11 Sommertagen liegt.
Auch die „Eisheiligen“, welche Mitte Mai oftmals kühle, manchmal sogar frostige Temperaturen mit sich bringen, waren in diesem Jahr kaum spürbar, lediglich einige Regenschauer und bewölkter Himmel sorgten in diesen Tagen für eine kurzzeitige Unterbrechung der Schönwetterperiode, die Temperaturen blieben jedoch stabil.
Die Niederschläge erreichten zu Monatsende 58,1 mm und lagen damit um etwa ein Drittel unter der sonst üblichen Menge von 85,8 mm.

Fazit vom Frühjahr 2020:
Nach einem kühlen und regnerischen Frühjahrsbeginn im März verliefen die Monate April und Mai überdurchschnittlich warm bei zumeist strahlendem Sonnenschein.
Auch die Niederschläge des heurigen Frühjahres fielen vorwiegend im März, während es im April nur knapp die Hälfte, bzw. im Mai etwa zwei Drittel der üblichen Mengen regnete. Eine Kälteperiode Ende März führte zu mehrmaligem Einsatz der Frostberegnung, wodurch größere Schäden an Obstbäumen vermieden werden konnten.

Juni: durchschnittlich
Der Juni verlief heuer, was den Temperaturverlauf betrifft, durchwegs ausgeglichen. Nach einem relativ kühlen Monatsbeginn stiegen die Temperaturen bis Monatsende kontinuierlich an, sodass der Monatsmittelwert von 20,4 °C genau dem langjährigen Schnitt entsprach.
Auch die Anzahl an Sommertagen entsprach mit 21 genau dem Durchschnitt, während jene der Tropentage (Maximaltemperaturen über 30 °C) mit 8 Tagen etwas über dem Durchschnitt von 6 Tagen lag.
Niederschläge fielen vor allem in den ersten beiden Dekaden des Monats, teilweise begleitet von heftigen Gewittern. Die letzte Monatsdekade verlief hingegen vorwiegend warm und trocken. Dennoch ergab die Statistik zu Monatsende mit 17 Regentagen und einer Niederschlagssumme von 110,4 mm deutlich überdurchschnittliche Werte. Das langjährige Mittel hierfür liegt bei 86,1 mm an 12 Regentagen.

Juli: sommerlich warm – Hitzewelle zu Monatsende
Ähnlich dem Juni verlief auch der Juli heuer durchwegs hochsommerlich warm, ohne extreme Hitzerekorde, lediglich in den letzten Tagen stellte sich eine kurzzeitige Hitzewelle mit Tageshöchstwerten knapp über 34 °C ein. Die Nachttemperaturen sanken stets auf ein angenehm kühles Niveau, nur eine einzige Tropennacht (Nächte mit Mindesttemperaturen über 20 °C) wurde in diesem Juli registriert. Somit überragte der Mittelwert zu Monatsende mit 22,9 °C nur leicht den langjährigen Bezugswert von 22,4 °C.




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